Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Frage nach dem Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung stellt sich nicht wirklich, wenn man einen Blick auf die Fakten wirft:

  • Kein staatlicher Schutz: Bei Berufsunfähigkeit zahlt der Staat nur noch dann eine Rente, wenn Sie vor 1961 geboren sind
  • Geringe Leistungen: Bei einer Erwerbsminderung bekommen Sie maximal 29% des letzten Bruttoeinkommens aus der Deutschen Rentenversicherung – und darauf werden Steuern und Krankenkassenbeiträge fällig.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung mit den wesentlichsten Vor – und Nachteilen gegenüber der BU

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

+ auch psychische Erkrankungen versichert
- zahlt Rente nur, wenn Sie in keinem Beruf mehr arbeiten können

Dread-Disease-Versicherung

+ recht einfache Prüfung des Leistungsanspruchs
o Einmalbetrag statt Rente
- zahlt nur bei schweren Krankheiten, nicht bei psychischen Leiden

Multi-Risk-Versicherung

+ Rente bei Verlust grundlegender Fähigkeiten oder im Pflegefall, Einmalbetrag bei bestimmten Krankheiten
- psychische Leiden und orthopädische Probleme nicht versichert

Grundfähigkeitsversicherung

+ einfache Prüfung des Rentenanspruchs
+ günstigere Beiträge als BU
- Rente nur bei Verlust grundlegender Fähigkeiten (wie Gehen oder Tragen)

Unfallversicherung

+ geringe Beiträge
- zahlt nur bei dauerhaften Gesundheitsschäden nach Unfällen
- Krankheiten, die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit, sind nicht versichert

Risikolebensversicherung

Vor allem Familien mit nur einem Hauptverdiener sollten über den Todesfallschutz nachdenken.

Als Hilfe können Sie sich diese einfachen Fragen stellen:

  • Welche finanziellen Belastungen entstehen für die Liebsten beziehungsweise Hinterbliebenen, wenn das eigene Einkommen durch den Todesfall wegfällt?
  • Kann der Einkommensverlust über Monate hinweg durch andere Einnahmen ausgeglichen werden?
  • Risikolebensversicherung lohnt sich zudem für unverheiratete Paare. Denn Ihnen steht nach dem Tod des Partners per Gesetz keine Witwen- oder Witwerrente zu.
  • Des Weiteren kann eine Risikolebensversicherung als Absicherung für ein Darlehen dienen. Durch die ausgezahlte Versicherungssumme können Hinterbliebene laufende Kredite für beispielsweise den Hausbau oder Kauf eines Neuwagens weiterhin tilgen

Krankentagegeld

Grundsätzlich:

Versicherer zahlt bei Krankheit täglich einen vereinbarten Betrag, um fehlendes Einkommen auszugleichen

Für wen sinnvoll?:

  • wer kein Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse bekommt, braucht auf jeden Fall ein Krankentagegeld. Das gilt für Privatversicherte genauso wie für einige Selbstständige
  • auch wer gesetzliches Krankengeld bekommt, sollte prüfen, ob es ausreicht, um bei längerer Krankheit den Lebensunterhalt zu bestreiten (das Krankengeld etwa 20 % niedriger als Ihr Nettoeinkommen)
  • insbesondere bei Gutverdienern liegt das Krankengeld deutlich unter dem normalen Nettogehalt.
  • Krankentagegeld ist steuer- und abgabenfrei und wird daher netto ausbezahlt.
  • eine Krankenhaustagegeld-Versicherung ist meist überflüssig.

Übergang zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Grundsätzlich zahlt eine Krankentagegeld-Versicherung unbegrenzt lange. Wenn allerdings keine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit mehr besteht, sondern Sie voraussichtlich dauerhaft nicht arbeiten können, endet das Krankentagegeld und Sie müssten Leistungen von der Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen.

Sind Sie berufsunfähig, sollte die Krankentagegeld-Versicherung noch für drei weitere Monate zahlen. So gewinnen Sie Zeit, um eine Rente von der BU-Versicherung zu beantragen.

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