Fünf Tipps in der Krise

Unsere Tipps für Sie:

1. Für Eilige:

Kurzfristiger Anlagenbereich
Auch im kurzfristigen Anlagebereich gibt es selbstverständlich Alternativen, die weit besser sind als die zweifelhaft gewordenen Tagesgeldkonten und Bankeinlagen, vor denen wir zu Recht im letzten Jahr gewarnt haben. Viele Anleger haben schon bemerkt, dass unsere Prognose eingetroffen ist und die Zinsen so massiv gesunken sind, dass sie die Inflation nicht mehr decken. Also ein realer Geldverlust gepaart mit dem Damoklesschwert, dass fast alle auf dem deutschen Markt tätigen Banken schwere Schieflagen haben, die im Extremfall nicht mehr von der Staatsgarantie aufgefangen werden können.

Auf ein Tagesgeldkonto gehören nur der Notcent und Reserven, die für größere Ausgaben innerhalb des nächsten Jahres gebraucht werden. Für alles Übrige gibt es wesentlich intelligentere Anlageformen.

2. Für Vielseitige:

Fonds sind am sichersten
Viele Anleger verbinden mit Fonds Aktien. Dabei legen Fonds in allen Anlageklassen an, vom Tagesgeld bis zu Hedgefonds. Der besondere Vorteil von Fonds liegt in ihrem rechtlichen Status als Sondervermögen. Dieser schützt sie gegen eine Insolvenz des Emittenten. Im Klartext heißt das, geht die Bank oder das Haus, die den Fonds begeben pleite, ist der Fonds nicht davon berührt und das Geld in besonderer Weise geschützt. Deshalb stellen Fonds in jeder Anlageklasse immer die sicherste Anlageform dar. Zusätzlich schützt – in der Regel durch Streuung der Anlage – ein Fonds das Anlegergeld.

3. Für Dauerläufer:

Jetzt den Sparplan aktivieren
Wann der richtige Zeitpunkt Geld zu investieren gekommen ist, ist eigentlich eine müßige Frage und hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Mit einem Sparplan kann man dennoch nichts falsch machen und investiert kontinuierlich. Man kauft in der Krise billig ein und ist auch in Zeiten steigender Kurse mit dabei. Statt Geld auf Tagesgeldkonten zu horten und Ihrer Bank damit eine Freude zu machen, können Sie dieses besser schrittweise anlegen und so für Freude im eigenen Depot sorgen.

4. Für Mutige:

Am Zweitmarkt investieren
In der Krise suchen viele große Investoren händeringend nach Liquidität und müssen sich von eigentlich guten Investments trennen. Die sind, da häufig an illiquiden Märkten gehandelt, für den Käufer erheblich unter dem inneren Wert zu bekommen. Dieser Investmentidee folgen neu aufgelegte Fonds, welche sich als Beimischung für Cashvermögen ab 20.000,- € eignen. So können Sie von den Fehlinvestments der Banken direkt profitieren.

5. Für Vorsichtige:

Wenn alle Stricke reißen: Edelmetalle
Edelmetalle haben als einziger Sachwert den Vorteil in einer extremen Krise liquide zu sein und in der Regel an Wert zu gewinnen. Aber Vorsicht! Gold ist nicht gleich Gold! Wer jetzt an Krügerrand Goldmünzen denkt, zahlt für diese Sicherheit eine sehr hohe Gebühr.

Gerade bei einem Goldinvestment will einiges bedacht sein, z.B. das Gold nicht inflationsstabil ist und Staaten Gold als Ersatzwährung verbieten können (das so genannte Goldverbot). Häufig sind die Anlagen auch nur auf dem Papier verbrieft und hinter der Sicherheit steht nur wieder eine Bank, die im Ernstfall nicht haftbar gemacht werden kann. Wir wären nicht mk mehrwert, wenn wir hier nicht eine passende Alternative bieten könnten, die all diese Risiken des Investments ausschließt. Wir empfehlen in der jetzigen Situation eine Beimischung von Gold und Edelmetallen zum Vermögen von 2%-4%.