Das Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG)

Worum geht es bei dem Gesetz?

Zum einen geht es hier um die Absenkung des Garantiezinses, die Absenkung der Beteiligung an Bewertungsreserven und auch um die Absenkung des Höchstzillmersatzes.

Diese Änderungen beziehen sich im Wesentlichen nur auf klassische Lebens- und Rentenversicherung ohne Fondsanlagen. Klassische Rentenversicherungen werden von uns aus verschiedenen Gründen nur eingeschränkt empfohlen, aber auch bei fondsgebundenen Versicherungen wirkt sich das LVRG aus.

Bei den meisten Versicherungsgesellschaften wird nämlich für die Auszahlungsphase ein Rentenfaktor, je 10.000 €, ausgewiesen (unabhängig ob fondsgebunden oder nicht).

Dieser Wert wird z.B. von der Continentale sogar garantiert.

Das bedeutet im Umkehrschluss also, dass die Absenkung des Garantiezinses auch hier für Neuverträge ab 2015 greift, obwohl es sich um Fondsgebundene Tarife handelt. Wir haben errechnet, dass diese Änderungen teilweise mehr als 10 % Leistungsunterschied ausmachen. Das heißt, wer 2014 noch seine Altersabsicherung auf den Weg bringt, hat bei einer Einzahlung von 100 € mtl. und einer Ansparphase von 30 Jahren, knapp 300 € mehr Rente p.a. oder ca. 10.000 € weniger Kapitalstock den er für die gleiche Rente aufbauen muss.

Beitragssteigerungen für Risikolebens-, Berufs- und Pflegeversicherungen

Eine weitere Änderung, über die zwar in den Medien kaum berichtet wird, aber unserer Meinung nach genauso wichtig ist, sind die wohl kommenden Beitragssteigerungen für Neuverträge im Bereich der Risikolebens-, Berufs- und Pflegeversicherungen.

Worum geht es?

Grundsätzlich kann man schon mal sagen, dass die Gesellschaften wahrscheinlich die Beiträge für Risikolebens-, Berufs- und Pflegeversicherungen ab 2015 sukzessive um ca. 4,8 – 6,7 % anheben werden. Je nach Eintrittsalter, Höhe der Versicherungssumme, Laufzeit und Tarif. Das hängt ebenfalls mit der Garantiezinssenkung zusammen. Voraussichtlich aber auch aus einem weiteren Grund: die stärkere Beteiligung der Kunden an den Risikoüberschüssen von 90 statt wie bisher 75 %.

Also gilt auch hier: wer sich um das Thema BU bis jetzt erfolgreich gedrückt hat, sollte sich dieses Jahr noch dringend drum kümmern.

Sonderzahlungen bei Rürup

Die Herabsetzung des Garantiezinses kann auch einige Rürup Kunden mit Altverträgen betreffen.

Wen betrifft es?

Eigentlich alle Verträge, die vor Unisex (2011) abgeschlossen wurden und für die noch keine Sonderzahlung während der gesamten Vertragslaufzeit geleistet wurden.

Warum?

Bei diesen Verträgen wird nämlich bei der ersten Sonderzahlung ein neuer „Untervertrag“ erstellt.

Es gelten für diesen Untervertrag dann also die neuen Bedingungen.

Wer seinen Rürupvertrag also bereits vor der Unisexregelung abgeschlossen hat und bisher noch keine Sonderzahlung geleistet wurde, sollte dies in diesem Jahr noch unbedingt nutzen, um sich die bisherigen Regelungen zu sichern.

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